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2. Liga Handball HC Flawil –Yellow Winterthur 2 33:29 (17:16) Überzeugender Abschluss Handball. Mit einer Überraschung schliesst der HC Flawil die laufende Saison ab. Der Sieg gegen den Tabellenführer Yellow Winterthur war am Ende verdient.
Für den Winterthurer Aufstiegsaspiranten war der unerwartete Punktverlust gegen den HC Flawil erst die zweite Niederlage in der laufenden Meisterschaft und wahrscheinlich ein Warnschuss zur rechten Zeit. Die Winterthur, welche bereits vor der Partie als Aufstiegsrundenteilnehmer feststand, überzeugte in Flawil nicht und ging verdient ohne Punkte nach Hause.
Besserer Start
Weil bei Spielbeginn die beiden Schiedsrichter fehlten, musste die Partie mit 15 Minuten Verspätung in Angriff genommen werden. Beide Mannschaften liessen sich aber von dieser unglücklichen Tatsache nicht verwirren und starten fulminant in die Partie. Die routinierten Gäste aus Winterthur erwischten den besseren Start und gingen bis zur siebten Minute mit 5:7 in Führung. Den Flawilern gelang jedoch postwendend den Ausgleich. Die folgenden Minuten gehörten zwei Akteuren: Christian Akeret und Armin Fitzi. Die beiden Aufbauspieler bauten das Skore bis zur Pause fast alleine aus, wobei Fitzi das bessere Ende am Schluss für sich behielt. Beim Stand von 17:16 wurden die Seiten gewechselt.
Spannend und ausgeglichen
Nach dem Pausentee konnte die Flawiler den Vorteil auf ihre Seite zwingen. Die Mannschaft, welche dem scheidenden Trainer unbedingt zwei Punkte schenken wollte, konnte einen vier Tore Vorsprung erarbeiten. Doch auf einmal zeigen die Gäste wieso sie an der Tabellenspitze stehen. Dank schönen Einzelaktionen verkürzten sie den Rückstand auf einen Treffer und bejubelten einen Angriff später sogar den Ausgleich zum 24:24. Die Flawiler ihrerseits liessen sich nicht beirren und spielten gekonnt weiter. An diesem Abend gelang ihnen alles. Sowohl Fitzi als auch Amann brillierten mit platzierten Distanzschüssen. Die Vorentscheidung gelang dem Heimteam dank einer Duplette von Amann und einem weiteren Treffer von Fitzi zum 31:26 fünf Minuten vor Schluss. Die Gäste sahen die Aussichtslosigkeit ein und resignierten. Für sie war die Niederlage zwar unpassend, doch vielleicht gerade im richtigen Moment. Um den Aufstieg in die erste Liga zu erreichen bedarf einer markanten Leistungssteigerung. Das war den Flawilern aber egal. Dank diesem Sieg konnten sie sich in der Tabelle zwar nicht mehr verbessern, trotzdem war es ein versöhnlicher Abschied für den scheidenden Trainer Sascha Gees. Er genoss zum letzten Mal die Huldigungen der Mannschaft als auch die der vielen anwesenden Zuschauer. Der Rahmen für den Abschied war würdig. Gees wird sich in Zukunft vermehrt der Familie widmen, wer ihn aber kennt, weiss dass er auch in Zukunft nicht ohne Handball sein kann. Die Mannschaft hat ihm zum Abschluss seiner zweijährigen Amtszeit einen schönen Abschied beschert.
Keller; Amann (5), Bommeli (2), Brändle (2), Brotzer (2), Fitzi (8), Gerster (2), Hübner (4/2), Iseli (3), Loser (3), Mühlemann, Rhyner (1), Schwarz, Studer
2. Liga Handball HC Flawil 1 – TSV St. Otmar St. Gallen ZWO 27:45 (10:20) Kanterniederlage Handball. Der HC Flawil verliert im zweitletzten Meisterschaftsspiel der Saison gegen das Espoire- Team des TSV St. Otmar St. Gallen diskussionslos mit 18 Toren Differenz. Das einzig positive am Flawiler Spiel an diesem Abend waren die ersten zehn Spielminuten.
Der Gastgeber Flawil, der sich innert Wochenfrist mit dem Sieg gegen den BSC Goldach definitiv von den Abstiegsrunden- Plätzen verabschiedete, wollte an die guten Leistungen der vergangenen Spiele anknüpfen. St. Otmar, welches nach der Niederlage beim Tabellenführer Yellow nur durch Punkteverlust von Rover Wittenbach noch die Aufstiegsplätze erreichen kann, war gewillt, die verbleibenden Partien zu gewinnen. Da das SHL Team der St. Galler bereits am Freitag spielte, konnten die Gäste auch auf jene Akteure zurückgreifen, welche in der höchsten Schweizer Handballliga zum Einsatz kommen. Dies war eine spannende Ausgangslage, wollte sich doch das Heimteam für die Niederlage im Hinspiel revanchieren.
Wie auch gegen Goldach begann Flawil mit einer 4:2 Deckung. Die wurfstarken Rückraumspieler vom TSV St. Otmar reagierten überrascht auf dieses Abwehrsystem und konnten in der Startphase nicht entscheidend reüssieren. Flawils Absicht ging auf, denn durch schnell ausgeführte Angriffe und Geduld im Abschluss erarbeiteten sich die Gastgeber eine frühe Führung. Armin Fitzi übernahm in dieser Phase Verantwortung und konnte nach gut 10 Minuten mit drei Toren in Serie einen 7:4 Vorsprung für sein Team erspielen. Den Zuschauern in der gut besuchten Botsberghalle zeigte das Heimteam eine überzeugende Leistung. Die Frage war nur, wie lange Flawil dieses Tempo spielen konnte.
Zu der Wende im Spiel kam es, als Flawil die ersten Zweiminutenstrafen erhielt. Im Überzahlspiel konnte sich St. Otmar gegen die Flawiler Deckung durchsetzen und den kleinen Vorsprung aufholen. Als die Flawiler wieder komplett waren, wollten sie ihrerseits zu Torerfolgen kommen, was ihnen aber nicht mehr gelang. Angriff über Angriff stoppte die kompakte 6:0 Deckung der St. Galler die Bemühungen. Kam es trotzdem zum Torwurf scheiterten die Untertoggenburger am St. Galler Torhüter. Im Gegenzug nützte Otmar seine Chancen konsequent aus, überlief die Flawiler und drehte die Partie, ja entschied sie beinahe vorzeitig innert wenigen Minuten durch einen 10 Tore Vorsprung. Rat- und Mutlosigkeit stand den Flawilern ins Gesicht geschrieben, keiner der Akteure wusste mehr auf das Spiel von Otmar zu reagieren.
Die Flawiler konnten nach dem Pausentee beim Stand von 10:20 nicht mit dem selben Drive der Startviertelstunde in die Partie starten, wie sie es sich in der Garderobe vornahmen. Zwar waren die Gastgeber gewillt, das Blatt nochmals zu wenden, doch dieses Vorhaben liess sich nicht in die Tat umsetzen. Ideenlos und verunsichert agierten die Flawiler im Angriff. Einzig Einzelaktionen führten zu Toren. Das Drehbuch der Partie schrieb klar der TSV St. Otmar: Nach 45 Minuten betrug die Tordifferenz bereits 17 Treffer. Die Flawiler fanden kein Mittel mehr, die Kanterniederlage abzuwenden. Ziemlich emotionslos ergab man sich dem Schicksal und verlor am Schluss deutlich mit 27:45 Toren.
Im letzen Spiel der Saison trifft der HC Flawil am kommenden Samstag zuhause auf den Leader Yellow Winterthur. Die Flawiler werden alles daran setzen, mit einer guten Leistung – und hoffentlich deutlich weniger Gegentoren – die Saison zu beenden.
Flawil: Keller, Kobler, Amann (2), Bommeli, Brotzer (2), Fitzi (8), Gerster (1), Hübner (4/3), Iseli (4), Loser (2), Mühlemann (1), Rhyner (2/1), Schwarz (2)
2. Liga Handball HC Flawil - BSC Goldach35:34 (18:14) Spannung bis am Schluss Handball. Der HC Flawil gewinnt in einem erstklassigen und äusserst spannenden Spiel gegen den BSC Goldach mit einem Tor Differenz, obwohl das Heimteam zwischenzeitlich mit bis zu acht Treffern voran lag.
Obwohl die Flawiler Mannschaft sieben Minuten vor Schluss mit drei Treffern (33:30) in Front lag, wagte nur wenige der zahlreichen Zuschauer sicher auf einem Sieg der Flawiler Mannschaft zu wetten. Zu unkonstant spielten sie an diesem Abend gegen den langen Rivalen aus Goldach. Dabei sah es zu Beginn des Spieles vielversprechend aus.
Taktisch clever
Zwar gingen die Gäste aus Goldach zu Beginn mit 1:3 in Führung, doch dies lag hauptsächlich an den anfänglichen Abstimmungsproblemen des Flawiler Hintermannschaft. Der Flawiler Trainer Sascha Gees liess seine Mannschaft zum ersten Mal in dieser Saison in einem offensiven 4:2 System verteidigen. Dank dieser taktischen Massnahme konnten sich die grossgewachsenen Angriffsspieler der Goldacher wenig entfalten und konnten nicht reüssieren. Die Flawiler ihrerseits spielten im Angriff effizient und liessen die Abwehr der Seebuben mehr als einmal schlecht aussehen. Stark spielte in dieser Phase vor allem Rico Brändle, obwohl mindestens ein Kopf kleiner als seine direkten Gegenspieler, nutzte er die Lücken konsequent aus und erzielte in der ersten Halbzeit nicht weniger als fünf Treffer.
Offener Schlagabtausch
Nach dem Pausentee, Flawiler führte mit vier Treffern, entwickelte sich eine packende 2. Ligapartie auf hohem Niveau. Beide Mannschaften schenkten sich nichts und kämpften um jeden Zentimeter Parkett. Flawil glänzte in der Phase mit einer hohen Spielkultur und konnte den Vorsprung knapp (20:14) ausbauen. Goldach reagierte jedoch prompt und nutzte zum einen Fehler die Flawiler konsequent mit schnellen Tempogegenstössen aus und zum anderen zeigte David Maag, welcher erst in der zweiten Halbzeit eingesetzt wurde, wieso er in der Torschützenliste weit oben steht. Mit wuchtigen Würfen aus jeweils über zehn Metern Distanz liess er dem starken Flawiler Torhüter Daniel Keller keine Chance. Flawil konnte sich aber weiterhin auf Brändle verlassen, der zwar nur noch zwei Treffer erzielte aber meist Ursprung für Penaltypfiff zugunsten der Flawiler war. Nicht weniger als sechs verwertet Tobias Hübner sicher und sorgte so eine viertel Stunde vor Schluss für einen scheinbar sicheren Vorsprung von 29:25 Toren. Der BSC Goldach wollte seine Dernierè, Ende Saison fusionieren sie zum Handballclub Seehechte, aber nicht kampflos hergeben. Kontinuierlich reduzierten sie den Rückstand bis auf die bereits erwähnten drei Tore sieben Minuten vor Schluss. David Maag mit einer Duplette erzielt fünf Minuten vor Schluss zum ersten Mal den Anschlusstreffer zum 33:32. Lars Amann konnte im Gegenzug zwar wieder auf zwei Tore Differenz erhöhen, danach riss bei den Flawilern aber kurzfristig der Faden. Goldach konnte 90 Sekunden vor Schluss den umjubelten Ausgleich erzielen. Dank einer Parforceleistung des besten Flawiler an diesem Abend konnte am Schluss aber trotzdem Flawil jubeln. Rico Brändle erzielte den letzten Treffer zum 35:34 Sieg der Flawiler. Überglücklich war auch der Flawiler Trainer Gees, der von einer starken Mannschafsleistung sprach, „wir wollten dieses Spiel unbedingt gewinnen und haben Dank der Umstellung der Verteidigung dem Gegner der Schneid abgelaufen.“
Keller; Amann (2), Bommeli, Brändle (7), Brotzer (1), Fitzi (7), Gerster (3), Heuscher (1), Hübner (8/6), Iseli (2), Loser (3), Mühlemann, Rhyner
2. Liga Handball SG Fides Bruggen 1 - HC Flawil 1 33:36 (9:17) Kontrolliertes Spiel Handball. Im Kampf im hinteren Mittelfeld traf die SG Fides Bruggen zu hause in der Steinachhalle auf den direkten Tabellenachbarn HC Flawil. In einer packenden Handballparite mit schnellen Angriffen und vielen Toren kontrollierte Flawil das Geschehen und behielt die Oberhand.
TOBIAS HÜBNER
Nach der äusserst knappen Niederlage innert Wochenfrist gegen den HC Arbon bereiteten sich die Flawiler intensiv auf das Spiel gegen Fides Bruggen vor. Ziel war es, an der soliden Defensivleistung der vergangenen Partien anzuknüpfen und im Angriff die Chancen konsequent zu nutzen. Die Untertoggenburger wollten das Spiel in die Hand nehmen und den Gegner kontrollieren. Motiviert dies umzusetzen, startete Flawil beherzt in die Partie und ging durch geduldig herausgespielte Tore in Führung. Das Score lautete nach 10 Minuten 1:6 für Flawil. Die SG Fides Bruggen bekundete sichtlich Mühe ins Spiel und durch die defensiv stehende Abwehr des Gegners zum Abschluss zu kommen. Ein starker Pascal Signer im Tor von Flawil war ein weiterer Grund für den Vorsprung, er hielt seine Mannschaft mit vielen Paraden und einem gehaltenen Penalty in Führung. Auf beiden Seiten kam es zu Zeitstrafen, Fides Bruggen kam in Überzahl besser ins Spiel und konnte den Rückstand zwischenzeitlich verringern. Zum Ende der ersten Hälfte schaltete Flawil nochmals einen Gang höher, legte einige sehenswerte Tore auf das Parkett und setzte sich zur Pause mit 9:17 Toren ab.
Die Gastgeber traten nach der Pause engagierter auf das Spielfeld und gaben die Partie noch nicht verloren. Mit Geduld verringerten sie die Flawiler Führung und zwangen den Gegner zu technischen Fehlern. Schnelle Gegenstösse verhalfen Fides Bruggen zur Aufholjagd und brachten nochmals etwas Spannung in die Partie. Die Flawiler sündigten im Abschluss und nutzten ihre Chancen weniger konsequent. Zudem blieben Siebenmeter- Strafstösse und Zweiminutenstrafen ebenfalls nicht aus und verliehen dem Spiel weiter an Intensität. Wiederum sorgten in dieser Phase aber die Flawiler Torhüter dafür, dass Fides nicht ganz aufholen konnte: Pascal Signer hielt weiterhin sicher, Daniel Keller wurde für die Penaltys eingewechselt und parierte erfolgreich zwei davon. Flawil konzentrierte sich im Angriff auf die einfachen Tore und hielt so den Gegner auf Distanz. Kurz vor Schluss konnten die St. Galler nochmals auf drei Tore herankommen, das letzte Aufbäumen reichte aber nicht mehr und die Partie endete 33:36 Toren zu Gunsten Flawils. Die Flawiler konnten das Spiel im zweiten Abschnitt weniger stark kontrollieren, liessen sich den erspielten Vorsprung aber nicht mehr nehmen.
In den verbleibenden Partien der Saison trifft Flawil mit dem TSV St. Otmar 2 und Yellow Winterthur 2 auf Gegner, welche die Aufstiegsplätze unter sich ausmachen werden. Am kommenden Sonntag gastiert der BSC Goldach in Flawil, Anpfiff ist um 17.30 Uhr in der Botsberghalle.
Flawil: Signer, Keller, Amann (6), Brändle (4), Brotzer (3), Fitzi (5), Gerster (5), Heuscher (3), Hübner (6/1), Loser (1), Mühlemann, Rhyner (2/1), Schwarz (1)
2. Liga Handball HC Arbon 2 - HC Flawil 1 26:25 (12:15) Knappe Niederlage gegen Abstiegskandidaten Handball. Ohne Glück zum Schluss musste sich der HC Flawil gegen den vermeintlich schwächeren Gegner Arbon geschlagen geben. Die Partie war von an Anfang von der durchaus fragwürdigen Schiedsrichterleistung geprägt.
Am letzten Samstag traten die Flawiler mit einer guten Portion Selbstvertrauen zum späten Auswärtsspiel gegen den HC Arbon an. Sie waren jedoch auch gewarnt vor ihrem Gegner, welcher in seiner schmaleren Schacherholzhalle alles dafür tun würden, sich von dem drohenden Barrageplatz abzusetzen. Mit einer kämpferischen Leistung in der Startphase auf beiden Seiten boten die Zweitligisten den Zuschauern ein attraktives Handballspiel. Dabei unterschätzten die Flawiler ihren heute gut aufspielenden Gegner in keiner Weise. Nur Dank einer starken Teamleistung und einer cleveren Spielart in der Defensive vermochte sich der Favorit einen kleinen Vorsprung aufzubauen. Zur Pause stand es verdient 12:15 zu Gunsten der Gastmannschaft.
Nach Wiederanpfiff des Spiels stand den Feldspielern des Fanionteam des HCF der zweite Torhüter der Arboner gegenüber. Er war es auch, der wesentlich an der Aufholjagd des Heimteams beteiligt war. Trotzdem konnten die Flawiler ihren Vorsprung über weite Teile der Partie erfolgreich verteidigen, denn auch auf ihrer Seite stand mit Pascal Signer ein starker Spieler zwischen den Pfosten. Als die Flawiler eine schmerzliche Zeitstrafe verbuchten und abermals im Angriff scheiterten, gelang es den Thurgauern plötzlich auszugleichen. Bemerkenswert war nicht nur die handballerische Leistung des aufholenden HC Arbon, sondern auch die Schiedsrichterleistung - jedoch auf negative Weise. Denn aus objektiv-sportlerischer Sicht kann durchaus behauptet werden, dass die beiden Unparteiischen das Spiel unlöblich bestimmten. Die an diesem Samstag überaus miserable Spielleitung provozierte auf beiden Seiten gleichermassen Entrüstung. Die Teams rasten vor Wut, was durchaus nachvollziehbar war. Verständnislos blickten sich die beiden Trainer an um sich so wohl auf solidarische Art Ihr gegenseitiges Beileid auszudrücken. Dass das Spiel eine packende und spannende Schlussphase bot, schien sekundär. Denn mit nur einem Tor Vorsprung behielten die Arboner die zwei Punkte zu Hause und mit einem kollektiven Kopfschütteln mussten die Flawiler schliesslich als Verlierer vom Platz. Es bleibt nur zu hoffen, dass in den Spielen des HC Flawils künftig wider der Handball mit seinen Raffinessen und der Attraktivität im Vordergrund steht.
Die erste Herrenmannschaft des HC Flawil trifft am nächsten Samstag auf die Spielgemeinschaft Fides/Bruggen. Anpfiff ist im Athletik Zentrum in St.Gallen um 17.15.
2. Liga Handball HC Flawil –BSG Vorderland 37:34 (15:16)
Wichtiger Flawiler SiegHandball. Der Handballclub Flawil gewinnt Dank einem 37:24 Erfolg in einem unterhaltsamen Spiel gegen den direkten Tabellennachbarn zwei wichtige Punkte.
„Was vor der Pause funktioniert hat, muss doch auch kurz vor Schluss funktionieren.“ Dass hat sich der Heidner Trainer Urs Frei kurz vor Spielschluss gedacht als er ein Time out nahm. In der ersten Halbzeit zog er die grüne Karte ebenfalls kurz vor Ende beim Stand von 15:12 für Flawil. Seine Mannschaft hat die Worte ihres Trainers verstanden und erzielte in den letzten fünf Minuten vier Tore in Serie, was zur Pausenführung reichte. Jetzt, fünf Minuten vor Ende der Partie lagen die Appenzeller Vorderländer wieder in Rückstand, diesmal aber nur mit einem Tor, 30:29. Doch dieses Mal gelang die Wende nicht mehr, vielmehr waren es die Flawiler welche aus ihren Fehlen in der ersten Halbzeit lernten und den Abschluss konsequenter suchten und auch fanden. So gewann das Heimteam am Ende mit 37:34 Treffern und konnte zwei wichtige Punkte gegen einen direkten Verfolger erzielen.
Schwacher Start
Zu Beginn der Partie sah es nicht zwingend nach einem Sieg aus. Die Vorderländer, welche nach einer 30:13 Niederlage vor Wochenfrist gegen das neuplatzierte Arbon nicht unbedingt vor Selbstvertrauen strotzten, erwischten resultatmässig den besseren Start. Die Flawiler knüpften fast nahtlos an die Leistung gegen Wil an, wo sie vorallem im Abschluss sündigten. Häufig kombinierte das Heimteam vor dem gegnerischen Tor gefällig und fürs Auge schön anzusehen, doch fehlte es ihnen an letzter Konsequenz. Technische Fehler oder unpräzise Pässe wechselten sich mit einer mangelhaften Chancenauswertung ab. Dass die Flawiler kurz vor dem bereits erwähnten Time out der Vorderländer trotzdem mit 15:12 Toren führte, lag zum einen an Daniel Keller, der eine gute erste Halbzeit zeigt und zum anderen an Einzelaktionen der Aufbauspieler Amann und Brändle.
Konditioneller Vorteil
Der Schock der Heidener Aufholjagd vor der Pause schien das Heimteam weiter zu lähmen. Die Vorderländer reüssierten dreimal in Folge und zogen auf 15:19 davon. Er jetzt reagierten die Flawiler. Innert fünf Minuten holten sie den Rückstand auf und gegen Mitte der zweiten Halbzeit konnten sie sogar auf 24:21 davon ziehen. Die Vorderländer bauten in dieser Phase merklich ab, sah sich Urs Frei doch gezwungen seine erste Sechs praktisch durchspielen zu lassen. Die Flawiler hingegen profitierten von einer ausgeglichen Mannschaft und gewann schlussendlich verdient. Dank diesem Sieg haben sich die Flawiler im Tabellenmittelfeld festgesetzt. Aus den beiden kommenden Spielen gegen Arbon und die Spielgemeinschaft von Fides/Bruggen müssen die Flawiler weitere Punkte erkämpfen. Wenn sie an die Leistung gegen die Appenzeller anknüpfen können, sollte dieses Unterfangen möglich sein.
Keller, Signer; Amann (9), Brändle (7), Fitzi (3), Gerster (3), Hübner (3/1), Iseli (3), Loser, Mühlemann, Rhyner (5/3), Schwarz (2), Studer (2)
2. Liga Handball HC Flawil 1 – HC Rheintal 1 33:27 (19:16) Gelungener Auftakt nach WinterpauseHandball. In einem zunächst ausgeglichenen Spiel setzte sich des HC Flawil wie erwartet gegen den Tabellenletzten HC Rheintal durch. Obwohl es kein glanzvoller Auftritt der Heimmannschaft war, hat es letztlich für einen klaren Sieg gereicht.
Gut vorbereitet und mit dem Hintergedanken, dass der letzte Punktegewinn schon zwei Monate zurücklag, traten die Flawiler in der gut besuchten Botsberghalle zum ersten Heimmatch nach längerer Zeit an. Man nahm sich vor, mit Geduld und Disziplin zu spielen. So wollten die Flawiler das Polster in der Tabelle nach unten vergrössern und sich gleichzeitig nach oben orientieren, was bei der derzeitigen Tabellensituation auch durchaus möglich ist. Die Partie war von relativ ausgeglichenen Spielanteilen geprägt und keine der beiden Mannschaften vermochten sich zu Beginn entscheidend abzusetzen. Die Flawiler Chancenauswertung war gut, doch liessen sie in der Verteidigung auf fast fahrlässige Weise unnötige Tore zu. Erst in der 25. Minute verbesserte sich die Spielweise des HCF und so zeigte der Halbzeitstand 19:16 zu Gunsten der Heimmannschaft an.
Steigerung in der zweiten Halbzeit.
Gestärkt vom Pausentee, zeigten die Flawiler nach der Pause den besseren Handball. Aus einer soliden Deckung heraus, konnten sich der HC Flawil vor allem mit starken Einzelaktionen behaupten. Eine Serie von fünf Toren brachte den nötigen Abstand und die Flawier konnten unbeschwerter aufspielen. Die nominell schwächeren Rheintaler schienen mit der Zeit nicht mehr ganz mithalten zu können und nach 45 Minuten und einer 30:20 Führung hafteten am Flawiler Sieg keine Zweifel mehr. Wegen einer kleinen Baisse zum Ende der Partie, liess der HCF den Gegner nochmals ein wenig herankommen, siegte aber verdient mit 33:27.
Die erste Herrenmannschaft des HC Flawil erwartet nun eine anstrengende Schlussphase der Meisterschaft, in der an jedem Wochenende ein Spiel zu absolvieren ist. Nächsten Samstag sind sie beim KTV Wil zu Gast. Auch wenn mit einem Harzverbot gespielt wird, setzen die Flawiler alles daran, die nächsten Punkte zu erspielen.
Flawil: Keller, Signer, Amann (3), Brändle (6), Brotzer (1), Fitzi, Gerster (2), Hübner (9/4), Iseli (3), Loser (2), Mühlemann (2), Rhyner (1/1), Schwarz (3), Studer 2. Liga Handball TSV St. Otmar 2 – HC Flawil 34:29 (14:9) Zu viele FehlerHandball. Zum Abschluss der Vorrunde verliert der HC Flawil auswärts gegen das Rookie Team von Otmar mit 34:29 Toren. Geschenke gab es für die Flawiler in diesem Match nur vor dem Spiel.
Weil das SHL Team von St. Otmar fast zur gleichen Zeit ein Spiel in Bern austrug, musste das Heimteam auf Spieler aus dem erweiterten Kader verzichten. Wie erschöpflich das Reservoir von gut ausgebildeten Spielern bei Otmar aber ist, erwies sich im Verlaufe des Spiels.
Otmar’s Effizienz
Das Team aus St. Galler erwischte mindestens resultatmässig den besseren Start, denn bereits nach vier Angriffen lagen sie mit 3:1 in Führung. Danach baute das Heimteam den Vorsprung bis in die zehnte Minute auf 7:4 aus. Die Flawiler waren bis zu diesem Zeitpunkt nicht chancenlos, sondern optisch sogar das überlegenere Team. Sie mussten sich aber den Vorwurf gefallen lassen, dass sie in Sachen Effizienz dem Heimteam nachstand. Ihr Klasse liessen sie in der ersten Halbzeit nur kurz aufblitzen, als sie bis zur Hälfte der ersten Halbzeit auf 7:7 ausgleichen konnte. Doch die Freude über den Ausgleich war nur von kurzer Dauer. Bis zur Pause erhöhte St. Otmar das Skore auf 14:9 Toren.
Keine Wende
Unmittelbar nach dem Pausentee hatten die Flawiler ihren besten Moment. Mit drei Toren in Serie kamen sie den St. Galler verkürzte das Team von Sascha Gees auf 17:14 Toren. Doch wiederum mangelte es an der Chancenauswertung, um dem Spiel die notwenige Wende zu geben. Das Juniorenteam der Otmärler Handballabteilung nutzte die Fehler der Flawiler rigoros aus und erhöhte die Differenz bis auf sieben Treffer, was schlussendlich zum klaren 34:29 Erfolgt führte. Die Flawiler mussten sich an diesen Nachmittag selbst an der Nase nehmen. Sowohl die mangelnde Chancenauswertung als auch technische Fehler verhinderten einen möglichen Flawiler Erfolg. „Am Schluss müssen wir uns an der eigenen Nase nehmen“, meinte nach dem Spiel ein enttäuschter Armin Fitzi.
2. Liga Handball HC Rover Wittenbach - HC Flawil 30:26 (17:17) Für Sieg nicht gereicht Handball. Der HC Flawil verliert eine über weite Strecken ausgeglichene Partie gegen den HC Rover Wittenbach mit vier Toren Differenz. Der Sieg war für Flawil in greifbarer Nähe, in der Schlussviertelstunde jedoch zeigten die Gastgeber mehr Effizienz und gewannen das Spiel verdient.
Die Begegnungen zwischen Wittenbach und Flawil sind stets hart umkämpft und sorgen für Derbystimmung in den Turnhallen. In den vergangenen Saisons behielt Wittenbach jeweils die Oberhand, der letzte Flawiler Sieg liegt lange zurück. Die Untertoggenburger bereiteten sich daher zielorientiert auf die Partie in Wittenbach vor, wollten sie doch endlich wieder ein harfreies Spiel gewinnen.
Gute Defensive
Beide Teams starteten konzentriert und beherzt in die Partie. Flawil stand in einer kompakten 5:1 Deckung mit welcher es versuchte, den Gegner auf Distanz zu halten. Man wollte die Wittenbacher Tempogegenstösse verhindern, mit denen ein Spiel frühzeitig entscheiden werden kann. Flawil meisterte die von Trainer Sascha Gees gestellte Aufgabe gut und liess in der Startviertelstunde nur wenige Treffer zu. Dank einem soliden Spielaufbau und in der Vergangenheit eher wenig gezeigten Geduld erspielten sie sich Chance um Chance und konnten mehrheitlich erfolgreich abschliessen. Trotzdem hatte Wittenbach den Ball etwas besser unter Kontrolle und konnte sich leicht absetzen. Die Flawiler behielten aber die Nerven, spielten ihr Spiel weiter, holten auf und konnten gegen Ende der ersten Hälfte sogar in Führung gehen. Das körperbetonte Spiel brachte auf beiden Seiten Strafen mit sich, jedoch konnte sich keine Mannschaft entscheidend absetzen. Zur Pause lag das Score verdient bei 17:17.
Mangelnde Konsequenz
Auch nach dem Seitenwechsel schenkten sich die Kontrahenten nichts. Hart aber fair wurde um jeden Ball gekämpft. Wiederum bewies Wittenbach etwas mehr Geduld und konnte Flawil auf Distanz halten, mit Präzision wurden Tore erzielt und ein Vorsprung erarbeitet. Der Flawiler Torhüter Daniel Keller parierte drei Siebenmeter und hielt seine Mannschaft im Rennen, wodurch die Partie spannend blieb. Auf beiden seiten schlichen sich technische Fehler und Zeitstrafen ein, welche zur Hektik beitrugen. Flawil konnte sich nochmals aufbäumen und kam bis auf einen Treffer an den Gegner heran, vergab dann aber einige Chancen unglücklich und nutze zwei Zeitstrafen von Wittenbach zu wenig aus. Trotz dieses Aufbäumens entschied Wittenbach die Partie zwei Minuten vor Schluss und siegte verdient mit 30:26 Toren.
Für Sieg fehlte wenig
Flawil bewies Geduld und zeigte eine gute Partie. Für ein Sieg in Wittenbach fehlte an diesem Wochenende nur wenig und die kämpferische Leistung stimmt optimistisch für die folgenden Spiele. Am kommenden Sonntag trifft der HC Flawil auswärts auf den TSV St. Otmar St. Gallen 2.
Flawil: Signer, Keller, Amann (5), Brändle (2), Fitzi (6/1), Gerster, Heuscher (4), Hübner (6/4), Loser (1), Mühlemann, Rhyner, Schwarz, Studer (1), Sutter (1)
2. Liga Handball Yellow Winterthur 2 – HC Flawil 32:18 (15:12)
Deutliche Niederlage gegen Aufstiegsanwärter Handball. Trotz kämpferischer Leistung verliert der HC Flawil das Auswärtsspiel gegen die Zürcher Mannschaft aus Winterthur klar. Es war ein Spiel, dessen Bedingungen schon vor dem Spiel keinesfalls ideal waren.
Nach einer durchzogen Leistung aus der vergangenen Meisterschaftsphase versuchten die Flawiler den starken Winterthurern in ihrem Vorhaben, an die Tabellenspitze zu gelangen, einen Strich durch die Rechnung zu machen. Dabei hatten sie vor allen Dingen als Ziel, sich selbst durch einen Sieg allmählich von den mittleren Tabellenrängen abzusetzen. Doch schon die Tatsache, dass dem HCF einige wurfstarke Spieler fehlten, die gegnerische Halle durch ihre ungewohnt kleinen Ausmasse sehr schwierig zu bespielen war und die Vorbereitung unmittelbar vor der Partie nicht gerade wünschenswert verlief, liess erahnen, dass das Spiel am frühen Samstag kein leichtes werden würde.
Kein Favorit zu Beginn
Das Heimteam startete in ihrer gewohnten Umgebung souverän. Die grossgewachsenen Winterthurer standen in einer soliden und kompakten 6:0-Deckung, was den Flawilern in ihrem Angriffsspiel einige Schwierigkeiten bereitete. Da die Mattenbachhalle wesentlich kleiner war als üblich, konnte kein effizienter Druck von aussen aufgebaut werden; so waren es vor allem Einzelaktionen der Flawiler Rückraumspieler, welche zu Torerfolgen führten. Auch in der Defensive konnte sich der HC Flawil, welcher nur mit zehn Feldspielern angereist war, nicht auf ihr übliches Spiel einlassen. Dabei hatten sie in erster Linie mit dem Winterthurer Geiger Mühe, welcher durch raffinierte Einzelaktionen die Flawiler Verteidigung abermals zu überwinden wusste. Die motivierten Flawiler liessen den Kopf aber in keiner Weise hängen und so liessen sie es bis zur Pause auch nie zu, dass Yellow den Vorsprung auf mehr als fünf Tore ausbaute. Mit einem kleinen Endspurt bis zur Halbzeit kam der HCF auf 15:12 Tore heran.
Wo blieben die Flawiler Tore?
Nach dem Seitenwechsel startete Flawil selbstbewusst und mit dem Hintergedanken, dass ein durchaus machbarer Punktegewinn einiges an ihrer aktuellen Tabellensituation verändern würde. Doch nachdem sie ihren 13. Treffer erzielten und der Anschlusstreffer in greifbarer Nähe war, schienen die Flawiler vergessen zu haben, was sie sich in der Pause vorgenommen hatten. Sie waren zu ungeduldig und nicht konsequent genug und liessen oft einfach Tore der Gegner zu. Auch ihre Torhüter konnten dem immer grösser werdendem Torunterschied nicht wirkungsvoll entgegenwirken. So dauerte es eine Viertelstunde bis die Flawiler den nächsten Torerfolg verzeichnen konnten. Doch bereits zu diesem Zeitpunkt wusste die Auswärtsmannschaft, dass man sich nur noch in Schadensbegrenzung übte. Es gab keine Überraschungen mehr und der Spielendstand lautete 32:18 zu Ungunsten der St.Galler Auswärtsmannschaft. Enttäuscht mussten die Flawiler eingestehen, dass Yellow an diesem Samstag einfach die bessere der zwei Mannschaften war.
Vor der Weihnachtspause erwartet Flawil ein „happiges“ Restprogramm. Am 12.12. spielt der HCF gegen den Erzrivalen HC Rover Wittenbach 1 in einer Halle ohne Harz; und am 20.12. gegen die dynamische Aufsteigermannschaft TSV St. Otmar ZWO. Klar ist, dass die Flawiler alles daran setzen werden, einen Zwischenspurt hinzulegen und aus den nächsten beiden Spielen vier Punkte herauszuholen.
Flawil: Keller, Signer, Amann (5), Bommeli, Brotzer (2), Fitzi (4), Gerster, Heuscher (4), Loser (1), Marano (2), Mühlemann, Studer
2. Liga Handball HC Flawil – SG Fides/Bruggen 35:28 (17:16)
Zwischenspurt genügt Handball. Nach zwei Niederlagen in Serie kehrt der HC Flawil auf die Siegerstrasse zurück. Ein Zwischenspurt nach der Halbzeit brachte den klaren 35:28 Erfolg, damit bleiben die Flawiler in Tuchfühlung mit der Spitze. Gewarnt vom ersten Punktegewinn gegen den Leader KTV Wil wussten die Flawiler um die Stärke der Sanktgaller Spielgemeinschaft Fides/Bruggen. Entsprechend war die Devise von Sascha Gees vor dem Spiel. Er wollte, dass seine Mannschaft besser als zuletzt verteidigen. Aus einer sehr defensiven und aggressiven 6:0 Verteidigung wollten die Flawiler ihre beste Waffe, den Tempogegenstoss lancieren. Nach knapp 20 Minuten konnte Gees beim Stand von 11:12 mit der zweiten Vorgabe zufrieden sein, zwei Drittel ihre 12 Treffer erzielten die Flawiler mittels direkten oder erweitertem Tempogegenstoss. Die Defensive stand zwar gut, hatte aber Mühe mit dem Linkshänder Tobias Düngler, welche bis zu diesem Zeitpunkt sechs Treffer erzielen konnte. Bis zur Pause passierte nicht mehr viel, die Mannschaften konnten die Schwächen des Gegners weiterhin nicht ausnutzen und sündigten vor allem im Abschluss. Zur Halbzeit lagen die Flawiler mit einem Treffer in Führung, doch zufrieden war Gees mit dem gezeigten nicht. Die Chancenauswertung seines Teams war mangelhaft.
Zwischenspurt
Beide Teams mussten sich steigern, wollten die dieses Spiel an diesem Abend gewinnen. Die Stadtsanktgaller mussten gleich nach Wiederbeginn dezimiert spielen. Innert zehn Sekunden sprachen die beiden Unparteiischen zwei Strafen aus, so dass die Flawiler fast zwei Minuten in doppelter Überzahl spielen konnten. Diese Überzahl nutzen sie konsequent aus und bauten den Vorsprung vorentscheidend auf 21:17 aus. Weil sich zudem die Verteidigung besser auf die starke rechte Seite der Spielgemeinschaft einstellt, waren die Sankt Galler zu wenig schlagkräftig als dass sie dem Spiel eine Wende hätte geben können. In den letzten fünf Minuten mussten die Spielgemeinschaft sogar vier Treffer in Serie hinnehmen, was schlussendlich zum klaren 35:28 Sieg der Flawiler führte.
Ausgeglichenheit
Das Team von Sascha Gees stellte einmal mehr unter Beweis, dass sie eine ausgeglichene Mannschaft haben. Obwohl der Flawiler Topskorer Lars Amann am Ende wieder am meisten Treffer erzielte, so konnte Gees zufrieden feststellen, dass alle Feldspieler mindestens einmal getroffen haben. Lobend äusserte er sich, ob der Angriffsauslösung, welche an diesem Abend das entscheidende Element war. Nicht weniger als die Hälfte der Flawiler Treffer erzielten sie aus einem direkten oder indirekten Tempogegenstoss. Dank diesem Sieg wahrte sich das Team zudem den Anschluss an die Tabellenspitze. Die nächste Partie tragen sie in drei Wochen auswärts gegen die noch unbesiegte Mannschaft von Yellow Winterthur aus.
Flawil: Keller, Amann (8), Brändle (4), Brotzer (2), Gerster (1), Heuscher (2), Hübner (4), Iseli (4), Loser (1), Mühlemann (1), Rhyner (4/2), Schwarz (1), Sutter (3)
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